Wundauflagen aus dem Kohlenstoffgewebe

 
Durch seine Eigenschaft zur Adsorption von Flüssigkeiten und Gasen ist Kohlenstoffgewebe geradezu prädestiniert für den Einsatz in der Medizin, besonders bei der Wundversorgung.
 

   

 
große Anzahl von Filamenten mit mikroporöser Struktur erhöht
die Adsorptionsfläche 
 
Vergleich zur Verdeutlichung
 der feinen Struktur des Kohlenstoffgewebes
 
 
Das Kohlenstoffgewebe, das die erste mit der Wunde direkt in Berührung kommende Schicht von Wundverbänden bildet, ist für folgende Merkmale verantwortlich:

keine Wundverletzung bei Verbandswechsel, da kein Verkleben mit der Wunde
erhöhte Schmerzlinderung
Gerüche werden absorbiert
blutende Wunden werden schnell geschlossen
schnelle Bildung von Granulationsgewebe
Fremdkörper und Keime werden absorbiert
beschleunigte Heilung von Entzündungen

All das trägt dazu bei, dass die Behandlungszyklen drastisch verkürzt werden, was sich auch in niedrigeren Behandlungskosten wiederspiegelt.
 
Anwendungsgebiete

Die Wundauflagen mit Kohlenstoffgewebe wurden für die Anwendung in der Dermatologie und Chirurgie entwickelt.
Klinisch getestet ist die Behandlung bei Unterschenkelgeschwüren, Geschwürkomplikationen auf der Haut bei Diabetes mellitus, Dekubitus, Dehiszenzen; bei offenen, infizierten, exsudativen Wunden, sekundär und primär infizierten Wunden und auch bei postoperativen Wunden sowie bei starken Verbrennungen und/oder Verletzungen.

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